Gal, Mahler, Schubert


Hans Gal Serenade op.93, für Klarinette, Violine & Violoncello

Gustav Mahler 4. Satz, Sinfonie Nr.4, op.93, arr. für Mezzosopran, Klarinette & Klavier

Franz Schubert Drei Lieder für Mezzosopran und Klavier
Nacht und Träume D. 827, Gretchen am Spinnrade op.2, Erlkönig D.328

Franz Schubert Trio Nr.1 in B-Dur D.898, für Violine, Violoncello & Klavier


Artists:


Friederike Starkloff Violin
Christopher Jepson Violoncello
Orfeas Hiratos Klarinette
Aglaia Graf Klavier
Ena Pongrac Mezzosoprano

Datum

31 Oct 2024
Abgelaufen!

Uhrzeit

7:30 pm - 9:30 pm

Ort

Kaisersaal
Kaisersaal
Theater Fauteuil Spalenberg 12 4051 Basel
Webseite
https://www.fauteuil.ch

Redner

  • Christopher Jepson
    Christopher Jepson
    Cello

    Seit 2012 ist Christopher 1. Solo-Cello des Gstaad Menuhin Festival Orchestra. Er wird regelmäßig als Solocellogast bei Orchestern weltweit eingeladen und trat sogar als Solist beim Gstaad Menuhin Festival 2024 auf, wo er Tschaikowskys Rokoko-Variationen aufführte.
    Seine Orchesterlaufbahn begann er nach dem Abschluss seines Studiums an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” in Berlin – zunächst als Mitglied des Celloregisters des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, bevor er die Stelle des 2. Solo-Cellos im Sinfonieorchester Basel übernahm.
    Kammermusik war stets ein zentraler Bestandteil von Christophers musikalischem Leben. Sieben Jahre lang war er Cellist des Amar String Quartet, Schweiz, und er tritt regelmäßig bei Kammermusikfestivals in ganz Europa auf, gemeinsam mit international renommierten Künstlerinnen und Künstlern.
    Als Pädagoge wird Christopher als Cellolehrer beim British Isles Music Festival eingeladen, wo er auch dem Vorstand angehört. Er unterrichtet privat und hat Meisterkurse an Institutionen wie dem China Conservatory of Music (Peking) und der Universidad de Santiago (Chile) gegeben sowie das Asian Youth Orchestra betreut.
    Christopher ist Gründer und Leiter von Rhein Klassik.

  • Orfeas Hiratos
    Orfeas Hiratos
    Klarinette

    Der zypriotische Klarinettist Orfeas Hiratos schloss sein Studium bei François Benda an der Hochschule für Musik Basel ab und war Mitglied der renommierten Orchesterakademie des Opernhauses Zürich. Orfeas ist ein gefragter Orchestermusiker und hat mit Orchestern in ganz Europa gespielt, darunter das Orchestre National de France, das Finnische Rundfunk-Sinfonieorchester, das Sinfonieorchester Basel, das Opernhaus Zürich sowie beide Orchester des Verbier Festivals.
    Als Kammermusiker und Solist tritt Orfeas regelmäßig bei Festivals und Konzertreihen auf, darunter Rheinklassik, Frauenkomponiert, Berengaria und das Kypria Festival.

  • Ena Pongrac
    Ena Pongrac
    Mezzosopran

    Die kroatische Mezzosopranistin Ena Pongrac erhielt ihre Ausbildung an der Kunstuniversität Graz und der Universität der Künste Berlin. Sie vertiefte ihre Ausbildung in Meisterklassen von u. a. Christa Ludwig, Gundula Janowitz, Brigitte Fassbaender, Anne Sofie von Otter, Margreet Honig und Dunja Vejzovic. 2016 debütierte sie als Zerlina in ‹Don Giovanni› an der Jyväskylän Ooppera in Finnland, wohin sie in der Spielzeit 2017/18 als Mercedes in ‹Carmen› zurückkehrte. Bei der Jungen Oper Schloss Weikersheim debütierte Ena Pongrac 2017 als Hänsel in ‹Hänsel und Gretel›. Auch zeitgenössische Partien gehören zu ihrem Repertoire, wie z. B. die Titelpartie in ‹L’enfant et les sortilèges› von Maurice Ravel, Madame Lapérouse in Aribert Reimanns ‹Melusine› und Lana in Arash Safaians ‹Exit Paradise›. Ausserdem liegt eine Liveeinspielung des ‹Requiem› von Pekka Kostiainen mit der Jyväskylä Sinfonia und Ena Pongrac bei Alba Records vor. In der Saison 2018/19 war Ena Pongrac Mitglied des Opernstudios OperAvenir am Theater Basel und u. a. als Alisa in ‹Lucia di Lammermoor›, Trommler in ‹Der Kaiser von Atlantis›, in ‹Trouble in Tahiti› und als Kate Pinkerton in ‹Madama Butterfly› zu erleben. 2019/20 war sie Mitglied des Opernstudios

    OperAvenirPLUS und übernahm u. a. Partien in ‹Andersens Erzählungen› und ‹Schellen-Ursli›.

    Seit der Spielzeit 2020/21 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Basel, wo sie zuletzt als Zweite Dame in der ‹Zauberflöte›, als Zita in ‹Gianni Schicchi›, als Flora Bervoix in ‹La Traviata› sowie in Herbert Fritschs Inszenierung von ‹Intermezzo› auf der Bühne stand. Ab der Spielzeit 2022/2023 wird Sie ein festes Ensemblemitglied am Grand Théâtre de Genève und war in dieser Saison u.a als, Fenena in ‹Nabucco›, Varvara in ‹Katja Kabanowa›, Anna Kennedy in ‹Maria Stuarda zu sehen. In der selben Spielzeit hatte Sie die Rolle der Varvara an der Opéra National de Lyon und renommierten Festival Janáček Brno mit großem Erfolg debutiert.

    In der Spielzeit 2023/2024 debutierte Ena u.a als Thibault in und un Page in Neuproduktionen am Grand Théâtre de Genève.

    Ihr Haus und Rollen Debut an der Bayrischen Staatsoper München wird die junge Mezzosopranistin in der Saison 2024/2025 in der Oper von Maurice Fauré machen und in der Rolle des Pages, von Richard Strauss kehrt Sie als Gast am Grand Théâtre de Genève zurück.

  • Friederike Starkloff
    Friederike Starkloff
    Violin

    Friederike Starkloff gilt mit ihrem tiefgründigen, facettenreichen und virtuosen Geigenspiel als eine der vielsagendsten Musikerinnen ihrer Generation. 1990 in Chemnitz geboren, erhielt sie als Fünfjährige Geigenunterricht bei Wolfgang Marschner und Ariane Mathäus an der Pflüger-Stiftung in Freiburg.
    Es folgte die musikalische Ausbildung im Studium bei Rainer Kussmaul in Freiburg sowie bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, deren Assistentin sie in den Jahren 2017 bis 2022 war.
    Friederike Starkloff ist Preisträgerin zahlreicher international renommierter Wettbewerbe, unter anderem des Siebten Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart in Augsburg, wo sie 2009 mit dem Zweiten Platz ausgezeichnet wurde. Dies legte den Grundstein für ihre Debüt-CD mit José Gallardo und Mozarts Violinsonaten.
    2010 gewann sie den dritten Preis beim VII. Internationalen Johann-Sebastian-Bach Wettbewerb Leipzig, 2014 den dritten Preis (Jacques Thibaud Grand Prize) beim Long-Thibaud-Crespin Wettbewerb in Paris und 2015 den dritten Preis beim Jean Sibelius Wettbewerb in Helsinki.
    Ihre zweite CD- Aufnahme von Geigen-Duos mit Werken von Eugène Ysaÿe und Wolfgang Marschner erfolgte 2017 mit der Geigerin Myvanwy Ella Penny als Duo-Partnerin.
    Mit 24 Jahren gewann Friederike Starkloff als jüngste Konzertmeisterin eines Rundfunkorchester Deutschlands die Stelle der ersten Konzertmeisterin der NDR Radiophilharmonie Hannover. Seither blickt sie auf eine Zeit vielfältiger künstlerischer Erfahrung zurück, die sie seit der Saison 23/24 in der
    Position der ersten Konzertmeisterin des Sinfonieorchesters Basel fortführt. Darüber hinaus tritt sie als gefragte Solistin auf und ist als gern gesehene Kammermusikerin mit unter anderem Markus Becker, Jan Vogler, Leonid Gorokhov, Daniel Schnyder und Gerrit Zitterbart in zahlreichen Konzerten
    und Produktionen zu erleben.
    Zum Wintersemester 24/25 folgt Friederike Starkloff ihrem Ruf als Professorin für Violine an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.
    Sie spielt eine Geige von Meike Finckh aus dem Jahr 2021, sowie eine Geige von Julia Maria Pasch aus dem Jahr 2014.

    www.friederikestarkloff.com

  • Aglaia Graf
    Aglaia Graf
    Piano

    «Eine Vollblutmusikerin – sie spielt temperamentvoll, intensiv, sensibel und mit Gespür für die klanglichen Möglichkeiten des Instruments.»

    «Aglaia Graf – lebt die Töne atmet mit der Musik – sie spielen zu sehen und zu hören ist schlichtweg eine Offenbarung.»

    14-jährig spielte Aglaia Graf ihr Debut mit Orchester und wurde Jungstudentin in der Konzertklasse von Adrian Oetiker an der „Musikhochschule Basel“, wo sie ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung erhielt. In den folgenden Jahren setzte sie ihr Studium in Wien und Paris fort. Sie studierte in der Klasse von Ronald Brautigam, arbeitete intensiv mit Claudio Martinez-Mehner zusammen und vertiefte ihr pianistisches Wissen zusätzlich in Meisterkursen von Andràs Schiff, P.Badura-Skoda, Andrzej Jasinski und Dimitri Bashkirov.

    Konzertreisen führten Graf in viele Länder Europas, nach Japan, China und Russland. So spielte sie in Sälen wie dem Wiener Musikverein, der Wigmore Hall, der Philharmonie in Moskau, und der Tonhalle Zürich. Mit Solorezitals trat Aglaia Graf unter anderem am Lucerne Piano Festival und am Gstaad Festival auf. Mit über 25 Klavierkonzerten war sie als Solistin u.a. mit dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Philharmonischen Orchester Würzburg, dem Shenzhen Symphonie Orchestra (China), der Südwestdeutsche Philharmonie und dem British National Wind Orchestra zu hören. Graf komponiert zudem, erhält Aufträge von Pro Helvetia und Uraufführungen ihrer Werke werden regelmässig am Radio ausgestrahlt.

    Aglaia Graf gewann internationale Wettbewerbspreise für Solospiel und Kammermusik und erhielt begehrte Stipendienpreise. Neben anderen Auszeichnungen wurde ihr der “Europäische Kulturförderpreis“ verliehen.

    Im Duo Graf-Gregor spielt Graf mit dem Cellisten Benjamin Gregor-Smith und trat viele Jahre als Duopartnerin des Flötisten Peter-Lukas Graf auf. Eine CD-Einspielung der authentischen Flötensonaten von J.S. Bach dokumentiert ihr Zusammenspiel.

    Aglaia Graf leitet eine erfolgreiche Klasse an der Musikakademie Basel.

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