Begegnung III — Museum Kleines Klingental
Paul Hindemith – Melancholie, Op. 13
für Sopran & Streichquartett
Gustav Mahler – Rückert Lieder
für Sopran & Streichquartett, arr. David Philip Hefti
Maurice Ravel – Streichquartett in F-Dur
Redner
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Aronghua GriffithsViolineDie in der Schweiz lebende Violinistin Aronghua Griffiths stammt aus einer Musikerfamilie.
Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Professor Petru Munteanu und schloss ihr Solistendiplom sowie das Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Während ihres Studiums erhielt sie das renommierte „Live Music Now“-Stipendium der Yehudi Menuhin Stiftung und wurde mit dem DAAD-Preis für herausragende Leistungen geehrt.
Ihre Laufbahn begann sie als Praktikantin am Staatstheater Kassel. Anschließend spielte sie im SWR Rundfunk-Sinfonieorchester Stuttgart unter der Leitung von Sir Roger Norrington.
Danach gewann sie eine feste Position in der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, übernahm zeitweise eine Konzertmeisterposition am Theater Hagen und trat als Gastkonzertmeisterin mit den Sinfonieorchestern Wuppertal und Aachen auf. Zudem war sie stellvertretende Stimmführerin beim hr-Sinfonieorchester Frankfurt.
Später verlegte sie ihren beruflichen Schwerpunkt in die Schweiz. Hier trat sie unter anderem als stellvertretende Konzertmeisterin bei den Festival Strings Lucerne und als Stimmführerin beim Musikkollegium Winterthur auf. Außerdem war sie als Konzertmeisterin beim Ensemble CHAARTS und beim Collegium Musicum Basel tätig.
Regelmäßig spielt sie als gefragte Aushilfe im Sinfonieorchester St. Gallen, im Luzerner Sinfonieorchester, im Zürcher Kammerorchester und bei der Camerata Schweiz. Aktuell arbeitet sie auch als Gastkonzertmeisterin beim Orchestre de Chambre Fribourgeois und bei der Kammerphilharmonie Graubünden.
Als Coach und Konzertmeisterin des Akademie- und Philharmonieorchesters der Animato Foundation in Zürich spielte sie während dessen Europatournee in bedeutenden Konzertsälen.
Aronghua Griffiths ist eine vielseitige Künstlerin, die sowohl auf der modernen Violine als auch auf der Barockvioline zu Hause ist. Sie tritt als Konzertmeisterin mit verschiedenen Barockensembles auf und wird für ihre besondere Vielseitigkeit und Leidenschaft auf beiden Instrumenten geschätzt.
Derzeit arbeitet Aronghua Griffiths an einer Aufnahme für Solovioline. Für das kommende Jahr plant sie die Veröffentlichung einer zweiten CD.
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Christopher JepsonVioloncelloSeit 2011 ist Christopher 1. Solocellist des Gstaad Menuhin Festival Orchestra. Er wird regelmässig als Gastprincipal Cello von Orchestern im In- und Ausland eingeladen und trat 2024 beim Gstaad Menuhin Festival als Solist mit Tschaikowskys Rokoko-Variationen auf.
Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” in Berlin begann er seine Orchesterlaufbahn zunächst im Cellogruppe des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Anschliessend übernahm er die Position des 2. Solocellisten im Sinfonieorchester Basel.
Kammermusik ist seit jeher ein zentraler Teil von Christophers musikalischem Leben. Er gibt regelmässig Rezitals und war sieben Jahre lang Cellist des Amar String Quartet, Schweiz. Er wird häufig zu Kammermusikfestivals in ganz Europa eingeladen, wo er mit international renommierten Künstlern und Ensembles zusammenarbeitet.
Als Pädagoge ist Christopher als Cello-Professor beim British Isles Music Festival tätig, wo er zudem im Vorstand mitwirkt. Er unterrichtet privat und hat Meisterkurse an Institutionen wie dem China Conservatory of Music (Peking), dem Donizetti-Institut (Bergamo) und der Universidad de Santiago (Chile) gegeben. Zudem hat er das Asian Youth Orchestra betreut.
Christopher ist Gründer und Leiter von Rhein Klassik.
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Lora MarkovaViolineDie in Sofia geborene Lora Markova ist eine international tätige Geigerin, die für ihre klangliche Finesse, künstlerische Reife und eindrucksvolle Bühnenpräsenz geschätzt wird. Nach ihrer Aufführung von Max Bruchs Violinkonzert Nr. 1 in g-Moll im Jahr 2025 im Stadthaus Winterthur würdigte der Kritiker Herbert Büttiker ihre «souveräne Klarheit», ihren «strahlenden Klang» und ihre ausdrucksvolle Lyrik.
Internationale Anerkennung erlangte sie mit dem Gewinn der ersten Preise beim Internationalen Leonid-Kogan-Violinwettbewerb 2020 und beim Tibor-Varga-Junior-Violinwettbewerb in der Schweiz 2021. Diese Erfolge führten zu solistischen Auftritten mit Orchester in der Schweiz und in Italien sowie zu Rezitalen im Rahmen der AMG-Reihe «Rising Stars». Zu ihren jüngsten Konzertengagements zählen Aufführungen der Violinkonzerte von Brahms und Bruch mit der Sofia Philharmonie, ein Rezital in der Salle Cortot in Paris, ein Solorezital in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall in New York sowie ein Rezital beim Gstaad Menuhin Festival.
Markova ist als Solistin mit Orchestern in ganz Europa aufgetreten, unter anderem im Prager Rudolfinum sowie in der Schweiz, in Italien, Portugal und Bulgarien. Seit 2025 studiert sie an der Musik-Akademie Basel und gehört zur ersten regulären Klasse von Leonidas Kavakos.
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Raísa IeroneSopranDie Sopranistin Raísa Ierone studiert seit September 2025 im Master Performance an der Hochschule für Musik Basel bei Tanja Ariane Baumgartner. 2024 schloss sie das Schweizer Opernstudio der Hochschule der Künste Bern ab. Ihren Bachelor absolvierte sie 2022 an der Hochschule Luzern – Musik bei Peter Brechbühler und wurde mit dem Strebi-Gedenkpreis als beste Bachelorabsolventin ausgezeichnet. 2026 trat sie als Solistin in Haydn’s Arianna a Naxos mit dem Kammerorchester Basel auf, gab mehrere Liedduo Konzerte mit den Pianisten Giacomo Maria Gabriele und Pierre Delignies und war in Mozarts Davide Penitente als Sopran 2 Solistin in der Martinskirche Basel auf der Bühne. 2025 sang sie die Comtesse Anastasia in «Die Csárdásfürstin» an der Operette Beinwil am See. 2024 erschien bei Naxos eine Live-CD der Oper «Die Eifersüchtigen» von Joachim Raff mit ihr als Donna Bianca. Am Theater und Orchester Biel Solothurn war sie 2024 als Grossmutter in «Heidi feiert Weihnachten», als Amourette in «Ulysses» und als Serpetta in «La Finta Giardiniera» zu hören. Sie ist Preisträgerin der «Soloist Orchestra Concerto Competition» 2024/25 in Brescia sowie der Friedl-Wald-Stiftung 2022. Sie ist Stipendiatin der Brunschwig Stiftung (seit 2024), der Geert und Lore Blanken-Schlemper-Stiftung (2022/23) und wurde 2023 von der Rolf und Trudy Aebi-Lüthy Stiftung gefördert.
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Tilman SandvossViolaTilman Sandvoss ist ein kanadischer Bratschist, der für seinen volltönenden Klang, seine tiefgründige Musikalität und seine künstlerische Neugier bekannt ist. Er ist als Solist, Kammermusiker und Orchestermusiker gleichermaßen zu Hause und trat bereits in bedeutenden Konzertsälen in Nordamerika und Europa auf, darunter die Carnegie Hall, die Tonhalle Zürich, die Koerner Hall, die Bella Concert Hall und das Stadtcasino Basel.
Tilman hat eng mit einigen der heute bedeutendsten Bratschisten und Pädagogen zusammengearbeitet, darunter Tabea Zimmermann, Lawrence Power, Kim Kashkashian, Antoine Tamestit und Maxim Rysanov.
Tilman trat gemeinsam mit Mitgliedern des Eroica-, Chiaroscuro-, Chilingirian- und Arditti-Quartetts auf und war Solist bei der Kensington Sinfonia und dem Sinfonieorchester Basel. Diese Kooperationen spiegeln sein Engagement für historisch informierte Aufführungspraxis sowie für zeitgenössisches Repertoire wider – was ihn dazu veranlasste, Werke von Komponisten wie Vincent Ho, Peter Jancewicz, Brian Current, Jörg Widmann, Julian Anderson und Huw Watkins in Auftrag zu geben, mit ihnen zusammenzuarbeiten und diese Werke aufzuführen.
Tilman trat bereits bei internationalen Festivals auf und nahm an diesen teil, darunter die Festival Academy Budapest, die Domaine Forget Academy und deren Kammermusik-Intensivprogramm, das IMS in Prussia Cove, das Schiermonnikoog-Festival, die Goslarer Internationalen Konzertarbeitswochen sowie Programme im Stauffer Center.
Tilman ist Gründer und künstlerischer Leiter von „Chisel Creek Classical”, einem internationalen Kammermusikfestival im Westen Kanadas, das eine neue Generation führender Künstler aus aller Welt zusammenbringt, um dort zwei Wochen lang zu unterrichten und aufzutreten.
Tilman erwarb seinen Bachelor of Music (Honours) an der Glenn Gould School bei Steven Dann und absolviert derzeit sein Masterstudium an der Hochschule für Musik Basel bei Silvia Simionescu. Er spielt auf einer Bratsche, die von seinem Vater, Christopher Sandvoss, gebaut wurde.