Gal, Beethoven & Dvorak


Hans Gal Serenade op.93, für Klarinette, Violin & Violoncello

Ludwig van Beethoven Trio D-Dur “Gassenhauer” op. 11, für Klarinette Violoncello & Klavier

Anton Dvorak Trio Nr.4 in e-Moll “Dumky” für Violine, Violoncello & Klavier op. 90


Artists:


Friederike Starkloff Violine
Christopher Jepson Violoncello
Orfeas Hiratos Klarinette
Aglaia Graf Klavier

Datum
02 Nov 2024
Abgelaufen!
Uhrzeit
7:30 pm - 9:15 pm
Ort
Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde
Kirchrain 10, 4460 Gelterkinden

Redner

  • Aglaia Graf
    Aglaia Graf
    Piano

    «Eine Vollblutmusikerin – sie spielt temperamentvoll, intensiv, sensibel und mit Gespür für die klanglichen Möglichkeiten des Instruments.»

    «Aglaia Graf – lebt die Töne atmet mit der Musik – sie spielen zu sehen und zu hören ist schlichtweg eine Offenbarung.»

    14-jährig spielte Aglaia Graf ihr Debut mit Orchester und wurde Jungstudentin in der Konzertklasse von Adrian Oetiker an der „Musikhochschule Basel“, wo sie ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung erhielt. In den folgenden Jahren setzte sie ihr Studium in Wien und Paris fort. Sie studierte in der Klasse von Ronald Brautigam, arbeitete intensiv mit Claudio Martinez-Mehner zusammen und vertiefte ihr pianistisches Wissen zusätzlich in Meisterkursen von Andràs Schiff, P.Badura-Skoda, Andrzej Jasinski und Dimitri Bashkirov.

    Konzertreisen führten Graf in viele Länder Europas, nach Japan, China und Russland. So spielte sie in Sälen wie dem Wiener Musikverein, der Wigmore Hall, der Philharmonie in Moskau, und der Tonhalle Zürich. Mit Solorezitals trat Aglaia Graf unter anderem am Lucerne Piano Festival und am Gstaad Festival auf. Mit über 25 Klavierkonzerten war sie als Solistin u.a. mit dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Philharmonischen Orchester Würzburg, dem Shenzhen Symphonie Orchestra (China), der Südwestdeutsche Philharmonie und dem British National Wind Orchestra zu hören. Graf komponiert zudem, erhält Aufträge von Pro Helvetia und Uraufführungen ihrer Werke werden regelmässig am Radio ausgestrahlt.

    Aglaia Graf gewann internationale Wettbewerbspreise für Solospiel und Kammermusik und erhielt begehrte Stipendienpreise. Neben anderen Auszeichnungen wurde ihr der “Europäische Kulturförderpreis“ verliehen.

    Im Duo Graf-Gregor spielt Graf mit dem Cellisten Benjamin Gregor-Smith und trat viele Jahre als Duopartnerin des Flötisten Peter-Lukas Graf auf. Eine CD-Einspielung der authentischen Flötensonaten von J.S. Bach dokumentiert ihr Zusammenspiel.

    Aglaia Graf leitet eine erfolgreiche Klasse an der Musikakademie Basel.

  • Christopher Jepson
    Christopher Jepson
    Cello

    Seit 2012 ist Christopher 1. Solo-Cello des Gstaad Menuhin Festival Orchestra. Er wird regelmäßig als Solocellogast bei Orchestern weltweit eingeladen und trat sogar als Solist beim Gstaad Menuhin Festival 2024 auf, wo er Tschaikowskys Rokoko-Variationen aufführte.
    Seine Orchesterlaufbahn begann er nach dem Abschluss seines Studiums an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” in Berlin – zunächst als Mitglied des Celloregisters des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, bevor er die Stelle des 2. Solo-Cellos im Sinfonieorchester Basel übernahm.
    Kammermusik war stets ein zentraler Bestandteil von Christophers musikalischem Leben. Sieben Jahre lang war er Cellist des Amar String Quartet, Schweiz, und er tritt regelmäßig bei Kammermusikfestivals in ganz Europa auf, gemeinsam mit international renommierten Künstlerinnen und Künstlern.
    Als Pädagoge wird Christopher als Cellolehrer beim British Isles Music Festival eingeladen, wo er auch dem Vorstand angehört. Er unterrichtet privat und hat Meisterkurse an Institutionen wie dem China Conservatory of Music (Peking) und der Universidad de Santiago (Chile) gegeben sowie das Asian Youth Orchestra betreut.
    Christopher ist Gründer und Leiter von Rhein Klassik.

  • Friederike Starkloff
    Friederike Starkloff
    Violin

    Friederike Starkloff gilt mit ihrem tiefgründigen, facettenreichen und virtuosen Geigenspiel als eine der vielsagendsten Musikerinnen ihrer Generation. 1990 in Chemnitz geboren, erhielt sie als Fünfjährige Geigenunterricht bei Wolfgang Marschner und Ariane Mathäus an der Pflüger-Stiftung in Freiburg.
    Es folgte die musikalische Ausbildung im Studium bei Rainer Kussmaul in Freiburg sowie bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, deren Assistentin sie in den Jahren 2017 bis 2022 war.
    Friederike Starkloff ist Preisträgerin zahlreicher international renommierter Wettbewerbe, unter anderem des Siebten Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart in Augsburg, wo sie 2009 mit dem Zweiten Platz ausgezeichnet wurde. Dies legte den Grundstein für ihre Debüt-CD mit José Gallardo und Mozarts Violinsonaten.
    2010 gewann sie den dritten Preis beim VII. Internationalen Johann-Sebastian-Bach Wettbewerb Leipzig, 2014 den dritten Preis (Jacques Thibaud Grand Prize) beim Long-Thibaud-Crespin Wettbewerb in Paris und 2015 den dritten Preis beim Jean Sibelius Wettbewerb in Helsinki.
    Ihre zweite CD- Aufnahme von Geigen-Duos mit Werken von Eugène Ysaÿe und Wolfgang Marschner erfolgte 2017 mit der Geigerin Myvanwy Ella Penny als Duo-Partnerin.
    Mit 24 Jahren gewann Friederike Starkloff als jüngste Konzertmeisterin eines Rundfunkorchester Deutschlands die Stelle der ersten Konzertmeisterin der NDR Radiophilharmonie Hannover. Seither blickt sie auf eine Zeit vielfältiger künstlerischer Erfahrung zurück, die sie seit der Saison 23/24 in der
    Position der ersten Konzertmeisterin des Sinfonieorchesters Basel fortführt. Darüber hinaus tritt sie als gefragte Solistin auf und ist als gern gesehene Kammermusikerin mit unter anderem Markus Becker, Jan Vogler, Leonid Gorokhov, Daniel Schnyder und Gerrit Zitterbart in zahlreichen Konzerten
    und Produktionen zu erleben.
    Zum Wintersemester 24/25 folgt Friederike Starkloff ihrem Ruf als Professorin für Violine an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.
    Sie spielt eine Geige von Meike Finckh aus dem Jahr 2021, sowie eine Geige von Julia Maria Pasch aus dem Jahr 2014.

    www.friederikestarkloff.com

  • Orfeas Hiratos
    Orfeas Hiratos
    Klarinette

    Der zypriotische Klarinettist Orfeas Hiratos schloss sein Studium bei François Benda an der Hochschule für Musik Basel ab und war Mitglied der renommierten Orchesterakademie des Opernhauses Zürich. Orfeas ist ein gefragter Orchestermusiker und hat mit Orchestern in ganz Europa gespielt, darunter das Orchestre National de France, das Finnische Rundfunk-Sinfonieorchester, das Sinfonieorchester Basel, das Opernhaus Zürich sowie beide Orchester des Verbier Festivals.
    Als Kammermusiker und Solist tritt Orfeas regelmäßig bei Festivals und Konzertreihen auf, darunter Rheinklassik, Frauenkomponiert, Berengaria und das Kypria Festival.

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