Çiğdem Tunçelli 

Sie studierte bei Prof. Gyula Stuller an der Haute École de Musique de Lausanne, anschließend bei Prof. Eva-Christina Schönweiß an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin, bevor sie in die Klasse von Prof. Raphael Oleg an der Musik-Akademie Basel aufgenommen wurde, wo sie kürzlich ihren Masterabschluss cum laude erwarb. Derzeit setzt sie ihre Studien dort im Masterstudiengang Instrumentalpädagogik bei Prof. Rainer Schmidt fort, mit einem besonderen Fokus auf die Förderung der musikalischen Neugier der jungen Generation durch Unterricht und Vermittlungsprojekte.

Im Laufe ihrer Ausbildung arbeitete sie außerdem mit Leonidas Kavakos, Donald Weilerstein, Shmuel Ashkenasi, Gábor Takács-Nagy sowie den Ysaÿe- und Doric-Quartetten. Durch die Musik ihres Großvaters, des Komponisten, wuchs sie in engem Kontakt mit zeitgenössischer Musik auf – ein Einfluss, der ihre künstlerische Neugier und Offenheit für vielfältige musikalische Sprachen bis heute prägt.

Als leidenschaftliche Orchester- und Kammermusikerin ist Çiğdem derzeit Akademistin bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Sie trat bei internationalen Festivals unter Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Daniel Harding und Valery Gergiev auf. 2022 und 2023 wurde sie zum Yellow Barn Festival (USA) eingeladen und nahm im Juli 2025 am Pau Casals Festival in Katalonien unter der Leitung von Jonathan Brown, dem Bratschisten des Casals Quartetts, teil.

Tief überzeugt von der sozialen Kraft der Musik spielt sie regelmäßig mit Musethica, bringt Musik zu vielfältigen Gemeinschaften jenseits des Konzertsaals und sucht dabei stets nach neuen Wegen, mit unterschiedlichen Zuhörern in Verbindung zu treten.

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